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Wie entsteht Muskelkater?

Was tun, wenn der Bewegungsapparat schmerzt?

Wie entstehen Muskelverspannungen und Muskelkater?

Bei jeder körperlichen Aktivität benötigen Muskeln Energie. Diese Energie erzeugt sich der Körper mittels Verbrennung von Kohlenhydraten mit Hilfe von Sauerstoff. Sind hochwertige Kohlenhydrate und genügend Sauerstoff vorhanden, entstehen aus einem Molekül Kohlenhydrat 36 ATP-Moleküle Energie. Das sind enorme Energiemengen, die sich durch optimale Leistungsfähigkeit und elastische, gut funktionierende Muskeln bemerkbar machen. Herrscht jedoch ein Mangel an Sauerstoff und ist überwiegend minderwertiger Zucker vorhanden, entsteht im Muskelgewebe Milchsäure und die Muskel- und Leistungskraft lassen nach. Dies Muskelschmerzen und -verspannungen zur Folge.

Bei einem Mangel an Sauerstoff erfolgt die Energiegewinnung durch eine anaerobe Verbrennung, also durch Vergärung von Kohlenhydraten. Daraus entsteht 18-mal weniger Energie und aus einem Molekül Kohlenhydrat werden nur zwei ATP-Moleküle Energie gebildet. Zusätzlich entsteht durch die Vergärung viel Milchsäure im Muskelgewebe. Dies wird für den Menschen sofort spürbar. Die Muskelkraft lässt nach, die Leistungsfähigkeit bricht ein und Ermüdung macht sich bemerkbar.

Interessanter Weise treten Muskelkater oder Muskelschmerzen nicht sofort auf, sondern werden erst am nächsten Tag spürbar.


Warum spürt man einen Muskelkater erst nach Stunden oder am nächsten Tag?

Die durch den Sauerstoffmangel in der Muskulatur entstandene Milchsäure verätzt die feinen Muskelfasern, die sich bei der Muskeltätigkeit wie Teleskopgabeln ineinanderschieben und wieder ausdehnen müssen. Sie bestehen aus Eiweißfasern und reagieren sehr empfindlich auf Säure. Die Milchsäure verätzt die feinen, sich teleskopartig bewegenden Eiweißstrukturen, die verkleben und verklumpen. Da bei den von Milchsäure verätzten Muskelfasern noch kein Schmerz spürbar ist, werden Bewegungen und die sportliche Tätigkeit ungehindert weiter ausgeführt. Dadurch kann es zu Überdehnungen und zu kleinen Muskelfaserrissen kommen. Die Säureschäden sind vorerst deshalb nicht spürbar, da in den Regionen der Muskelfasern keine Nervenenden und Sensoren vorhanden sind. Erst wenn Entzündungsstoffe in das Gewebe ausgeschüttet werden und Schwellung das Gewebe dehnt, werden weiter außen liegende, schmerzsensible Nervenstrukturen erreicht. Diese Prozesse benötigen einige Stunden bis zu einem Tag. Daher werden Muskelverspannungen und Muskelkater erst verspätet gespürt.

Ganzheitsmedizinische Hilfe bei Muskelverspannungen, Muskelkater, Gelenks- und Muskelschmerzen

Viele Menschen leiden unter chronischen Verspannungen und Muskelschmerzen. Besonders Sportler klagen oft über Muskelkater und Leistungsverlust. Die meisten Menschen wissen nicht, dass dies durch Eisenmangel und nicht optimale Kohlenhydrate, die in Nahrungsmitteln enthalten sind, zu Stande kommt. In den meisten Nahrungsmitteln und Getränken befinden sich minderwertige, leicht abbaubare Kohlenhydrate und Zucker. Diese führen zu einem steilen Blutzuckeranstieg mit hoher Insulinausschüttung und einem anschließenden, raschen Blutzuckerabfall. Die spürbaren Folgen sind Müdigkeit und Heißhunger auf Süßes – der Muskel leidet an chronischem Energiemangel. Der Körper verbrennt nun als Zuckerersatz Muskeleiweiß, um Energie zu erzeugen. Es kommt zu einer Schwächung der Muskulatur. Das macht sich durch Verspannungen, Gelenkschmerzen, Leistungsverlust und später als Muskelkater und Muskelschmerzen bemerkbar.


Ganzheitsmedizinische Abhilfe:

  1. Verzicht auf zuckerhaltige Nahrungsmittel und ein- bis zweimal täglich Einnahme von hochwertigen Kohlenhydraten

Das gelingt nicht immer, daher empfiehlt sich die Verwendung des Basen-Energie-Bündel mit den 4 essentiellen Energiequellen. Die darin enthaltene Isomaltulose in Verbindung mit Elektrolyten, basischen Mineralien und Lichtenergie stellt eine konstante, optimale Energieversorgung des Gehirns und der Muskulatur zur Verfügung, ohne eine übermäßige Insulinausschüttung zu bewirken. Ebenfalls wird die Fettverbrennung nachweislich erhöht und wertvolles Muskelgewebe, Elastizität und Muskelkraft bleiben erhalten.

  1. Milchsäure rasch neutralisiert und Elektrolyte zuführen

Dazu wird kein Basenpulver, sondern ein medizinisch wirksames Säure-Basen-Regulans verwendet. Dies gewährleistet die regulative Wirkung in allen 7 Gewebearten wie Nerven-, Muskel-, Fett-, Knorpel-, Knochen-, Haut und Bindegewebe. Zudem gelangt ein medizinisch wirksames Säure-Basen-Regulans in alle 8 Körpersäfte.

Empfehlenswert sind 1 bis 2 x tgl. 1 Messlöffel (ML = 5 g) in Wasser aufgelöst, um die täglich anfallende Säurebelastung auszugleichen. Bei sportlicher Betätigung ist zusätzlich vor und nach dem Sport ein Messlöffel und bei Ausdauerbelastung auch während der aktiven Phase ein bis zwei Messlöffel jeweils als Getränk aufgelöst anzuraten.

Physiologischen Stoffwechsel-Salze ersetzen die verloren gegangenen Elektrolyte.

Diese Maßnahmen vermindern die Säureschäden in der Muskulatur und bei zeitgerechter Einnahme können Muskelverspannungen Muskelkater und Muskelschmerzen verhindert werden.

  1. Sauerstoffmangel in der Muskulatur beheben

So, wie im Blut durch das Hämoglobineisen Sauerstoff gebunden wird, geschieht das im Muskel durch das Myoglobineisen. Bei einem Eisenmangel herrscht Sauerstoffmangel in der Muskulatur und es entsteht Milchsäure.

Da pflanzliches Eisen nur zu 6%, Eisen-Salze zu 10% und Hämeisen (Eisenzufuhr durch Fleisch und Fisch) nur bis 15% resorbiert werden, bleibt meist zu wenig Eisen für die Muskulatur übrig, da die lebensnotwendigen Organe und Funktionen als erstes mit diesem Eisen versorgt werden. Auch die Energiegewinnung von ATP in der Atmungskette benötigt Eisen. Der Mangel an verwertbarem, physiologischem Eisen ist oft der Grund, warum Millionen Menschen an Verspannungen, Muskelschmerzen und körperlicher Müdigkeit leiden.

In ganzheitsmedizinischer Forschung wurde ein bioregulatives, organisches Eisen entwickelt. Es ist zu fast 100% bioverfügbar, schützt die Schleimhäute und erhöht das Myoglobin und damit den Sauerstoffgehalt in der Muskulatur. Durch die kurmäßige Einnahme eines bioregulativen, organischen Eisens für einen Zeitraum von ca. 4 bis 12 Wochen werden hohe Sauerstoffreserven in der Muskulatur angereichert, eine optimale Hämoglobinbildung (Blutsauerstoffanreicherung) erreicht, alle Eisenenzyme versorgt und die notwendigen Eisenspeicher auf einen optimalen Stand gebracht.

Eisen ist auch die Grundlage, um Verspannungen zu lösen und zu verhindern. Da Eisen für die Muskulatur, Hormonbildung, Energiegewinnung, sowie für den Stoffwechsel und das Immunsystem notwendig ist und täglich verloren geht, ist es sinnvoll, immer wieder eine Stoffwechsel-Eisen-Kur durchzuführen.

  1. Säuren ausleiten und regenerieren

Um möglichst rasch die Ausscheidung von Säuren und Stoffwechselprodukten zu optimieren, ist zusätzlich zum reichlichen Trinken von Wasser (Ausscheidung über die Nieren) ein Basen-Mineral-Bad zu empfehlen. Mit Hilfe der Ausscheidungskapazität der Haut leitet ein mit Licht-Quanten aufgeladenes Basen-Mineral-Bad optimal die Säuren aus der Muskulatur, dem Bindegewebe und der Haut aus. Zudem lösen die zugeführte Energie und Wärme Muskelspannungen, verbessern die Durchblutung und erhöhen insgesamt die Regenerationsfähigkeit.

Mit einem energiereichen, basischen Körper macht Bewegung Freude!

2018-05-17T16:56:11+00:00

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